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08.11.2016

Tausche Fußball gegen Vapiano: Quereinsteiger Melanie Soyah

Vor ihrer Quereinsteiger-Karriere bei Vapiano hatte Junior Operations Manager Melanie Soyah schon ein anderes Leben. Ein Fußballerinnen-Leben. Wie man vom Platz zu Vapiano kommt und welche Eigenschaften sie in ihrem Job gut gebrauchen kann, verrät die 39-Jährige im Interview.

Hallo Melanie! Gerade hat die deutsche Frauen-Nationalelf olympisches Gold geholt. Was bedeutet das für dich?

 

Da werden natürlich Erinnerungen an meine gewonnenen Meisterschaften wach! (lacht) Meine beste Freundin Saskia Bartusiak darf sich jetzt Olympionikin nennen, Wahnsinn! Darüber freue ich mich sehr! 

 

Das klingt, als seist du heute dem Fußball noch sehr verbunden.

 

Total! Das liegt daran, dass meine besten Freunde gespielt haben oder noch spielen. Und ich gucke gern auch Fußball, am liebsten englischen.

 

Erzähl mal, wie bist du überhaupt zu Vapiano gekommen?

 

Ich bin 2005 nach über zwölf Jahren beim FSV Frankfurt zum FC Bayern München gewechselt. Dort habe ich festgestellt, dass ich nicht mehr bereit war so viel Aufwand zu betreiben: Ich habe studiert, Jugendmannschaften trainiert und natürlich noch selbst gespielt. Das war auf Dauer zu viel. Zu der Zeit war ich mit einer Freundin öfter mal bei Vapiano in München essen. Eines Tages hat sie mir nebenbei mal erzählt, dass man dort super als Quereinsteiger Fuß fassen kann.  

 

Und als der Quereinsteiger hast du es heute zum Junior Operations Manager gebracht! 

 

Ja, ich habe wirklich als Vapianist, also als Koch, angefangen. Und dann habe ich in Frankfurt als Trainer gearbeitet. Als dort dann die Restaurantleitung wechselte, hat man mich als Schichtleiterin eingesetzt – da waren sechs Wochen seit meinem ersten Arbeitstag vergangen. Es war ein bisschen chaotisch, das muss ich zugeben. Aber ich habe immer den Überblick behalten und hatte vor allem viel Spaß dabei!

 

Klingt so, als hätte dir deine frühere Karriere dabei genützt. Gibt es noch andere Dinge vom Platz, die dir heute helfen?

 

Beim Fußball habe ich Teamwork, Führung und Disziplin gelernt. Und dass die Haare liegen, egal, wie hektisch es wird! (lacht)

 

Den Status als Quereinsteiger hast du inzwischen wohl abgeschüttelt, oder? Hast du noch eine Ausbildung gemacht?

 

Ich habe neben der Arbeit bei der IHK eine Ausbildung zur Kauffrau der Systemgastronomie gemacht und 2013 abgeschlossen. Da war ich bereits Restaurantleiterin. Bei der Prüfung durfte ich Dinge berechnen wie: „Eine Dose Artischocken hat zwei Kilogramm reines Netto-Gewicht. Pro Salat verwendet man 40 Gramm. Wie viele Salate können Sie mit einer Dose Artischocken vorbereiten?“.

 

Den Part wirst du wohl nicht vermissen! Inwiefern fehlt dir denn heute dein „altes" Leben?

 

Die Soyah-Rufe, die fehlen mir schon. Ich muss heute viel härter um jedes Lob kämpfen. (lacht)

 

Heute bist du Junior Operations Managerin. Das klingt doch nach sehr viel Anerkennung – gerade für einen Quereinsteiger!

 

Total! Als Junior Operations Manager bin ich verantwortlich für mehrere Restaurants. Dazu gehören aktuell die drei Frankfurter Vapianos und das Restaurant in Saarbrücken. Es ist unfassbar spannend, wie es in Zukunft weitergeht. Für mich, aber auch Vapiano selbst. Wir haben noch so viel Potenzial. Dass ich Teil davon sein darf, dafür bin sehr dankbar!

 

Was willst du denn persönlich noch bei und mit Vapiano erreichen? 

 

Ich möchte unbedingt mit Vapiano im Ausland Erfahrungen sammeln. Gerne in den USA.

 

Viel Erfolg weiterhin, liebe Melanie und vielen Dank für das Gespräch!

 

Ihr interessiert euch als  Quereinsteiger oder Berufsanfänger für eine Karriere bei Vapiano? Dann schaut doch einmal auf unserer Karriereseite vorbei!

Autor
Vapiano-Redaktion

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