Lifestyle
18.10.2016

In Nullkommanix zum Weinkenner: 11 Fun Facts rund um Wein!

Wisst ihr, dass Angelina Jolie sehr erfolgreich Wein anbaut? Oder was Champagner und Sekt voneinander unterscheidet? Nein? Kein Problem: Wir machen aus euch echte Weinkenner –mit nur elf Facts!

Mit uns werdet ihr zum Weinkenner: Denn mit diesen elf Fun Facts rund um den Rebensaft glänzt ihr auf jedem Weinabend. Chin Chin!

 

1. So trinkt man Wein

 

Weinkenner wissen: Rotwein lässt man atmen, zum Beispiel in einem Dekanter, und trinkt ihn bei zwischen 16 und 18 Grad. Weißwein schmeckt bei um die zehn Grad am besten, Rosé bei zwölf bis 14, Sekt und andere Schaumweine bei acht Grad. Grundsätzlich gilt: Je kräftiger der Wein, desto bauchiger das Glas.

 

2. So viel trinken wir

 

Pro Kopf trinken wir Deutschen im Jahr etwa 20 Liter Wein und vier Liter Schaumwein. Dabei führen die Baden-Württemberger mit über 27 Litern pro Kopf, das „Schlusslicht“ ist Nordrhein-Westfalen mit etwa 17 Litern. Über die Hälfte der Weintrinker greift zu Rotem, 40 Prozent zu Weißem, Rosé liegt mit acht Prozent hinten.

 

3. Der Export-Weltmeister ist ...

 

... Italien mit über 20 Millionen Hektolitern Wein. Danach folgen Spanien (19 Millionen) und Frankreich (14 Millionen). Übrigens: Auch unsere drei Vapiano-Weine stammen guten Weinlagen in Italien. Im Pro-Kopf-Weinkonsum siegt mit um die 60 Liter Wein pro Kopf der Vatikan vor Frankreich und Italien. Sowas wissen wirklich nur Weinkenner! 

 

4. Ein Getränk mit Geschichte

 

Apropos Weinkenner: Schon die Jäger und Sammler der Jungsteinzeit verarbeiteten Beeren zu einem alkoholischen Getränk. Die älteste Kelteranlage im heutigen Iran ist mit ihren 7.000 Jahren allerdings weitaus jünger. 

 

5. Der Unterschied zwischen Champagner und Sekt?

 

Im Prinzip gibt es keinen. Nach dem Weinrecht unterscheidet man bei den prickelnden Weinen zwischen Perlwein und Schaumwein (auch: „Frizzante“ und „Spumante“). Perlwein hat einen Druck von 1-2,5 bar, Schaumwein mindestens drei. Ist die Kohlensäure durch natürliche Gärung entstanden und hat das Getränk mindestens zehn Prozent Alkohol, spricht man von Qualitätsschaumwein – Sekt. Wenn die Gärung in der Flasche erfolgt, erhält man Winzersekt. Champagner ist Winzersekt, der aus der Champagne, einer Gegend in Nord-Frankreich, stammt. Fun Fact für den Ober-Weinkenner: Ein Prosecco ist keine Sorte, sondern ein Sekt oder Wein aus der Gegend um Venedig. 

 

6. Der Mix macht’s

 

„Cuvée“, auch Verschnitt genannt, heißt: Man keltert oder vergärt verschiedene Rebsorten zu einem Wein. Rotwein aus dem Bordeaux ist häufig eine Cuvée aus Merlot und Cabernet Sauvignon. 

 

7. Die Lage 

 

Weinanbaugebiete sind in Lagen unterteilt, wobei man zwischen Groß- und Einzellagen unterscheidet. Ein Beispiel: Das deutsche Anbaugebiet „Mosel“ ist in die Bereiche Bernkastel, Saar, Ruwer und Obermosel sowie Terrassenmosel unterteilt. Eine bestimmte Großlage in Bernkastel heißt Trittenheim, eine Einzellage dieser Großlage wiederum hat den klingenden Namen Trittenheimer Apotheke. Super-Weinkenner wissen mit einem Blick aufs Etikett übrigens nicht nur, woher der Wein stammt, sondern auch, welche Rebsorte man dort hauptsächlich anbaut und welche Beschaffenheit der Boden hat. 

 

8. Ein Rosé ist ein Rosé

 

... und nicht etwa die Mischung aus Rot- und Weißwein! Ein Rosé ist ein Wein aus dunklen Trauben, den man wie einen Weißwein herstellt oder für den man die reguläre Rotwein-Produktion vorzeitig abbricht. Im Weinregal begegnet euch neben Rosé auch Blanc de Noir. Das Prinzip ist ähnlich wie bei einem Rosé: Man nutzt dunkle Trauben, deren Schalen man vor dem Pressen herausfiltert. Umgekehrt funktioniert es auch: Wenn man weiße Trauben extra lange und mit Schale gären lässt, wie man das bei Rotwein tun würde, entsteht der geschmacklich sehr interessante Orange Wine. 

 

9. Prominente Winzer

 

Unter den Winzern tummeln sich einige Promis: Gérard Depardieu besitzt 14 Weingüter in Frankreich, Argentinien und Nordafrika. Angelina Jolie und Brad Pitt produzieren in der Provence einen Rosé, den Miraval. Wer das Weingut nach der Scheidung wohl übernehmen wird? Auch deutsche Stars machen in Wein: Günther Jauch hat das Weingut seines Großonkels an der Saar übernommen und keltert Riesling.

 

10. Teure Tropfen

 

Jeweils 232.692 Dollar erzielten 2010 drei Flaschen Château Lafite-Rothschild von 1869 bei einer Auktion in Hongkong. Außerhalb solcher Veranstaltungen kosten die Weine vom Bordeaux-Weingut Lafite-Rothschild im Schnitt mehrere Hundert Euro pro Flasche. Den Weinpreis steuern Seltenheitswert, Lage und das Bouquet, etwa eine besondere Fasslagerung. Noch mehr Weinkenner-Angeberwissen: Der Wein-Dax Fine Wine Liv-Ex 100 listet die 100 teuersten Edelweine. 

 

11. Zahlen, bitte!

 

Wenig edle 2,52 Euro geben wir im Schnitt für eine Flasche Vino aus. Jede zweite Flasche stammt aus dem Einzelhandel oder Discounter und nur jede sechste Flasche von einem Weinhändler oder Restaurant unseres Vertrauens.

Apropos: In den Vapianos könnt ihr euren Lieblingswein flaschenweise kaufen. Der nächste Weinabend ist gesichert! 

Autor
Vapiano-Redaktion

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