Freshness
19.09.2016

Bulgur: das Getreide aus dem Morgenland

Was für uns Reis und Kartoffeln als Beilage sind, ist in den orientalischen Ländern der Bulgur. Das Getreideschrot findet auch bei uns zahlreiche Fans. Wir wissen mehr über die Trend-Körner. Aufgepasst!

Der neueste Food-Liebling kommt aus dem Orient und ist ziemlich vielseitig: Bulgur. Im Gegensatz zu seinem Verwandten, dem Couscous, besteht Bulgur allerdings nicht aus Hartweizengrieß,  sondern aus vorgekochtem Hartweizen. Die Herstellung ist mit ein wenig Aufwand verbunden: Zunächst lässt man die Getreidekörner in Wasser quellen und gart sie dann per Dampf. Im Anschluss trocknet man sie an der Luft, um sie danach zu schroten. Das Gute: Der Bulgur muss dank des Dampfgarens vor der Zubereitung zu Hause nicht mehr in den Kochtopf. Einfach zehn bis zwanzig Minuten in heißem Wasser oder Brühe ziehen lassen und schon ist der Bulgur verzehrbereit – ziemlich praktisch und ziemlich einfach!

Egal, ob süß oder salzig – Bulgur passt immer

Bulgur hat keinen markanten Eigengeschmack, was ihn zu einem Allround-Talent macht. Man kann ihn sowohl für Süßspeisen als auch in Kombination mit salzigen Zutaten verwenden. Das klassische Bulgur-Gericht ist der libanesische Tabuleh-Salat mit Tomaten, Pfefferminze und Olivenöl. Ihr könnt Bulgur aber auch als Reis-Ersatz verwenden, denn er schmeckt ebenfalls als Beilage zu Fleisch, Fisch oder Gemüse. Ein Rezept-Tipp für alle Dessertliebhaber: Den orientalischen Hartweizen mit Milch aufkochen und mit Früchten verfeinern – sieht aus wie Milchreis, ist aber Bulgur!
 
Ein Tipp: Nach Anbruch der Packung kann Bulgur durch das Fett schnell ranzig werden. Am besten füllt ihr das Getreide in eine luftdichte Dose – so ist es länger haltbar. 

Wer sich zu Hause noch nicht an ein Bulgur-Experiment wagt, kann den ersten Versuch bei uns starten. In unseren Restaurants gibt es aktuell den Insalata Bulgur Orientale. Neben Bulgur gehören auch getrocknete Früchte, Minze, Blattsalate und fruchtiges Aprikosendressing in unser orientalisches Special – superlecker und sogar vegan!

Autor
Vapiano-Redaktion

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