Freshness
16.01.2017

Rote Bete: leckere Farbtupfer für Ihren Teller

Pünktlich zur Rote Bete-Saison verraten wir Ihnen, warum die leckeren Farbtupfer unbedingt auf Ihren Teller gehören. Denn das Gemüse ist nicht nur ein echter Allrounder, sondern macht auch noch happy!

Wir erinnern uns noch ganz genau: Als unsere Mütter uns früher eingelegte Rote Bete vorgesetzt haben, rümpften wir erst mal die Nase. Heute ist uns klar, dass das Gemüse richtig lecker schmeckt. Hier kommen alles Infos rund um die knallrote Bete:
 
Rote Bete macht sich in vielen Gerichten optisch und geschmacklich ganz hervorragend. Sie schmeckt roh im Salat, frisch gepresst als Saft, püriert als Suppe und als Gemüsebeilage. Mit ihrem süßlich-erdigen Geschmack eignet sie sich ebenfalls für ausgefallene Kreationen, wie für die Zubereitung von Tartar und Carpaccio.

Auch in einem unserer aktuellen Specials hat sich Rote Bete versteckt. In unserem Insalata Ortalana trifft das rote Gemüse auf Süßkartoffeln, Babyspinat, Fenchel und Ziegenkäse mit Sanddorndressing. Unbedingt probieren!

Was Sie unbedingt über Rote Bete wissen sollten


Sie haben sich schon immer gefragt, woher die Rote Bete ihre leuchtend rote Farbe bekommt? Betanin ist das Stichwort. Ein Hormon, das die Ausschüttung des Glückhormons Serotonin stimulieren kann. Somit macht Rote Bete auch noch happy!

Etwas süßer als die Rote Bete schmecken übrigens ihre Verwandten, die weiße und gelbe Bete. Und nicht nur die Bete, auch ihre Blätter sind essbar: Die frischen Blätter haben einen ähnlichen Geschmack wie Spinat.

Fun Facts

 

 1. Weltrekord: Ian Neale  aus Somerset (England) züchtete die bisher größte Rote Bete der Welt. Diese wog ganze 23,4 Kilogramm... Wahnsinn!

2. Schon gewusst? Ihre knallrote Farbe haben Gummibärchen, Himbeerjoghurt, Marmelade & Co. der roten Bete zu verdanken.

3. Bereits bei den Römern galt die rote Leckerei als Aphrodisiakum. Heute wissen wir auch, warum: Rote Bete enthält Bor, ein Hormon, dass die Produktion menschlicher Geschlechtshormone anregt.

 

 

4. Wie bereits erwähnt, ist Rote Bete sehr farbintensiv. Im 16. Jahrhundert färbten sich viktorianische Ladies daher mit dem Gemüse ihre Haare feuerrot.

5. Rote Bete im Weltall: Als die Crew der Mission Soyuz 19 ihre Kollegen der Apollo 18 im All empfingen, servierten sie ihnen eine deftige „Borschtsch“ – Rote Bete-Suppe.

Rote Bete kaufen, zubereiten und lagern

Rote Bete hat Saison von September bis März. Kaufen können Sie sie am Gemüsestand und im Supermarkt. Außerhalb der Saison gibt’s Rote Bete auch schon vorgegart und vakuumverpackt. Beim Kauf gilt: Hier kommt’s wirklich auf die Größe an. Denn je kleiner die Rüben sind, desto zarter schmecken sie.

Bevor Sie sich mit der knalligen Leckerei in der Küche austobt, sollten Sie die Rote Bete in kochendem Salzwasser für ungefähr 40 Minuten garen lassen. Ein kleiner Tipp: Die Schale erst nach dem Kochen entfernen, sonst blutet die Rote Bete aus – das klingt dramatischer als es ist – und verliert ihre schöne Farbe. Wir empfehlen beim Schälen das Tragen von Handschuhen, denn sonst haben Sie danach rote Finger. Falls einmal etwas auf die Kleidung spritzt: Mit Zitronensaft gehen Sie der roten Farbe an den Kragen!

Rote Bete können Sie ohne Probleme lange zu Hause lagern, vorausgesetzt die Bete liegt an einem trockenen und dunklen Ort. Auch das Einfrieren der knallroten Rübe ist kein Problem. Bevor die Bete in das Gefrierfach wandert, sollten Sie sie allerdings garen und in Würfel oder Streifen schneiden. So hält sich das Gemüse bis zu einem Jahr und Sie können sie jederzeit für Smoothies oder als Suppenbeilage nutzen.

Autor
Vapiano-Redaktion

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