Lifestyle
13.02.2019

Ausmisten leicht gemacht: Platz schaffen in der Wohnung

Ausmisten nervt. Eigentlich. Doch spätestens seit der beliebten Netflix-Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“ hat uns das Aufräumfieber gepackt. Wir stellen Ihnen hilfreiche Tipps aus der Serie vor.

Ausmisten: das Aufräumfieber ist ausgebrochen   

Ausmisten, sich von Kleidung oder Gegenständen trennen, endlich Ordnung schaffen – all das soll laut Bestsellerautorin Marie Kondo nicht nur Freude bereiten, sondern auch für inneren Frieden sorgen. Spätestens seitdem ihre eigene Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“ auf Netflix erschienen ist, scheinen alle Netzwerke im Aufräumfieber zu sein. Jeder möchte die sogenannte „KonMari-Methode“ ausprobieren, denn diese soll auch dem grössten Ordnungsmuffel dabei helfen, sich effizient von angehäuftem Kram zu trennen. Wir haben für Sie einige Tipps zum Ausmisten gesammelt, damit Sie zum Frühjahr endlich Platz in den eigenen vier Wänden schaffen.

Ausmisten nach Kategorien


Die meisten hangeln sich beim Ausmisten von einem Zimmer zum anderen. Stattdessen sollten Sie in Sachgruppen denken. In diesem Fall holen Sie alle Gegenstände einer Kategorie aus den jeweiligen Ecken Ihrer Wohnung hervor und sammeln Sie sie geschlossen an einem Ort. Auch die Reihenfolge ist wichtig: Fangen Sie mit Kleidung an, danach kommen Bücher, Schriftstücke, Kleinkram und zu guter Letzt Dinge, die für Sie von emotionalem Wert sind. Hat Sie das Aufräumfieber einmal gepackt, wird es Ihnen nicht mehr allzu schwerfallen, sich auch von Dingen zu trennen, die mit Erinnerungen verbunden sind.


Macht es Ihnen Freude?

Marie Kondo betont, dass die Dinge, die man aufheben möchte, einem Freude bereiten sollten. So fordert sie die Teilnehmer ihrer Show auf, alle Gegenstände in die Hand zu nehmen und zu schauen, welche Emotionen sie in ihnen auslösen. Auch Sie können beim Ausmisten so vorgehen. Das Wort „irgendwann“ sollten Sie dabei aus Ihrem Wortschatz streichen. Wollen Sie die Dinge irgendwann mal wieder benutzen und nicht sofort, können sie direkt aussortiert werden. Auch die Gegenstände, die Sie länger als ein Jahr nicht verwendet haben, sollten Sie aussortieren. Gegenstände oder Kleidung, die in gutem Zustand sind, können Sie einfach spenden.

Generell gilt: Hinterfragen Sie Ihre Bedürfnisse. Reichen nicht zwei gute Pfannen, oder brauchen Sie wirklich in jeder Grösse eine? Oftmals wissen wir schon beim Einkaufen oder in der Umkleidekabine, ob das Teil, das in unserem Einkaufswagen gelandet ist, unser neues Lieblingsstück wird oder nicht. Fragen Sie sich bei jedem Einkauf, ob Sie den Gegenstand wirklich gebrauchen können – so vermeiden Sie, dass die frisch ausgemistete Wohnung direkt wieder vollgestopft wird.


Ausmisten und Stauraum abschaffen

Es mag paradox klingen, aber je mehr Stauraum Sie haben, desto mehr Möglichkeiten bieten sich für Sie, diesen auch zuzumüllen. Dies gilt vor allem für geschlossenen Stauraum: Sobald Sie Schranktüren und Schubladen schliessen und das dahinter liegende Chaos nicht mehr sehen können, besteht die Gefahr, dass Sie es verdrängen. Und nicht nur das: Herumliegendes wird gerne in den nahegelegenen Schrank gestopft, egal, ob es dorthin gehört oder nicht. Damit ist Schluss: In Ihren Kleiderschrank kommen zum Beispiel nur Kleidungsstücke, sonst nichts.

Nicht lange zögern mit dem Ausmisten

Bestenfalls sollten Sie das Ausmisten zügig an einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Tagen erledigen, denn so bleiben Sie im „Flow“. Machen Sie sich immer wieder bewusst, warum Sie gewisse Dinge besitzen, gehen Sie automatisch pfleglicher mit ihnen um und hinterfragen Sie gleichzeitig Ihr eigenes Konsumverhalten. So haben Sie länger etwas von Ihren schönen Dingen. Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Es ist ganz normal, dass es am Anfang des Ausmistens vieeel schlimmer aussieht als vorher. Aber das geht schnell vorbei, versprochen.

Und wann fangen Sie mit dem Ausmisten an?

Autor
VAPIANO

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