Lifestyle
15.01.2019

Was macht eigentlich ein ... Digital Knowledge Manager bei Vapiano?

Der Digital Knowledge Manager Tobias Schwung arbeitet bereits seit über drei Jahren am Vapiano-Standort in Köln. Im Interview haben wir mit ihm über seinen spannenden Job gesprochen.

Vapiano-Fans kennen natürlich unsere fleissigen Vapianisti in den Showküchen, die täglich leckere Pasta, Pizza und Insalata zubereiten. Doch wie lernen die Vapianisti eigentlich, alle Gerichte einheitlich zuzubereiten und das weltweit? Die Antwort: Vapiano stellt sein breites Wissen in mobilen Lernsystemen zusammen – mitverantwortlich dafür ist Tobias Schwung, unser Digital Knowledge Manager.

Hallo, Tobias, schön, dass du heute Zeit für uns hast. Du arbeitest bei Vapiano als Digital Knowledge Manager – erkläre uns doch bitte einmal, was das genau bedeutet.

Ein Digital Knowledge Manager beschäftigt sich mit der Verfügbarkeit von Wissen. Wissen steht bei Vapiano in verschiedenen Formen zur Verfügung und ist immer abhängig vom Adressaten: Für den Vapianisti, der im Restaurant an unseren Stationen Gerichte zubereitet, stellen wir beispielsweise ein mobiles eLearning System zur Verfügung. So können die Mitarbeiter das Zubereiten der Gerichte lernen, gleichzeitig halten wir so auch unseren internationalen Standard. Zudem brauchen unsere Restaurant Manager aktuelle Informationen zu den operativen Prozessen und Unterlagen zum Traininieren Ihrer Mitarbeiter sowie die Möglichkeit, ihr Restaurant anhand von Daten zu steuern. Diese erhalten sie von unserem Support Center in Köln – wir stellen Wissen für die Restaurants zur Verfügung und arbeiten auch mit deren Daten, um das Unternehmen zu steuern und weiterzuentwickeln.

Welche Aufgaben übernimmst du im Rahmen dieser Wissensvermittlung konkret?

In den letzten zwei Jahren habe ich ein neues eLearning System, das „Vapiano Mobile Learning“ sowie ein Informationssystem für unsere Mitarbeiter im Restaurant aufgebaut. Diese System entwickle ich auch weiterhin mit. In meiner Rolle übernehme ich unter anderem auch die Bereitstellung von Schnittstellen zwischen unseren Systemen und arbeite mit anderen Abteilungen an der Weiterentwicklung des Vapiano-Portals, um unseren Mitarbeitern in den Restaurants die Arbeit zu vereinfachen.

Dein Projekt zum Thema „mobile learning“ hat vor Kurzem ein Siegel erhalten – was für ein Siegel ist das genau und wie kam es dazu?

Nach dem Neuaufbau des „Vapiano Mobile Learning“, haben wir uns mit unserem Dienstleister dazu entschieden, uns für das Comenius-Siegel zu bewerben. Das Siegel zeichnet Systeme aus, die didaktisch besonders gut aufgebaut sind.  

Du hältst außerdem Vorträge zum Thema „digitales Lernen“. Worum geht es dabei genau?

Bei den Vorträgen zeige ich auf, wie Unternehmen digitales Lernen vorantreiben können und gebe einen grundlegenden Überblick darüber, welche digitalen Herausforderungen in Zukunft auf uns warten.

Du hast als Praktikant bei Vapiano angefangen. Wie bist du schliesslich zum Digital Knowledge Manager geworden?

Ich habe ursprünglich mal eine Ausbildung zum Erzieher gemacht, wollte mich dann aber in eine andere Richtung orientieren. Daraufhin habe ich bei Vapiano im HR Management angefangen – zunächst als Praktikant, dann als Junior Training Consultant und später als HR Development Consultant. Seit September 2018 bin ich nun Digital Knowledge Manager.

Die Position des Digital Knowledge Managers ist bisher in wenigen Unternehmen besetzt. Meinst du, dass dieser Beruf in Zukunft immer wichtiger wird?

Ich denke, gerade in der Zeit der „digitalen Transformation“, wird es für Unternehmen immer wichtiger, Wissen, das in den Unternehmen vorhanden ist, zu sichern, zu verteilen und weiterzuentwickeln. Das Berufsfeld wird sich schnell entwickeln und in Zukunft eine noch grössere Rolle spielen.

Was macht dir an deinem Job als Digital Knowledge Manager am meisten Spass?

Ich finde es faszinierend, mich mit komplexen Systemen auseinander zu setzen und diese mit zu entwickeln – wie zum Beispiel auch das bereits erwähnte eLearning System. Das Beste daran ist, zu sehen, dass diese Systeme unseren Mitarbeitern helfen und alle einheitlich lernen können.

Und was machst du privat, wenn du nicht gerade Lernsysteme bei Vapiano entwickelst?

Wenn ich nicht arbeite, mache ich gerne Sport. Ich betreibe beispielsweise Radsport, spiele Beachvolleyball und gehe sehr gerne Wandern oder Skifahren.

Zu guter Letzt: Was ist dein absolutes Lieblingsgericht bei Vapiano?

Mein Favorit ist das Filetto di Manzo con Vino Rosso, am besten in meinem Lieblingsrestaurant in Bonn.

Autor
VAPIANO

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