Frische
31.12.2018

Linsensorten im Überblick

Botaniker bezeichnen Linsen als Hülsenfrüchte – dabei befinden sich im Inneren der Hülse zwei linsenförmige Samen, weshalb sie streng genommen als solche bezeichnet werden müssten. Sie gehören ausserdem zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, denn sie waren schon in der Steinzeit eine wichtige Nutzpflanze. Dabei sind sie auch noch ein echtes Superfood! Dank ihres hohen Eiweissgehalts von 25 bis 30 Prozent sind sie eine tolle pflanzliche Proteinquelle und landen somit häufig bei Vegetariern oder Veganern auf dem Speiseplan. Unterschiedliche Linsensorten unterscheiden sich nicht nur durch ihren Geschmack, sondern auch durch ihre Grösse. Wir stellen Ihnen gerne einmal fünf bekannte Sorten vor:

Belugalinsen


Belugalinsen sind sehr klein, tiefschwarz und werden aufgrund ihres Aussehens auch Kaviarlinsen genannt. Sie zeichnen sich durch einen kräftigen Geschmack aus und eignen sich besonders als Zutat für Salate.

Tellerlinsen

Sie gehören zu den Linsensorten, die Sie womöglich alle kennen, denn dank ihres erdigen Geschmacks und ihrer sämigen Konsistenz sind Tellerlinsen eine typisch deutsche Eintopfzutat. Frisch geerntet sind Tellerlinsen von grüner Farbe, später färben sie sich hell- bis mittelbraun. Mit ihrem Durchmesser von sechs bis sieben Millimetern gehören sie zu den grössten Linsensorten.

Rote Linsen

Diese Linsensorte stammt aus Indien und ist bereits geschält, weshalb sie beim Kochen schnell zerfällt und daher besonders gut den Geschmack von Gewürzen annimmt. Sie finden auch Verwendung in der Küche des mittleren Ostens und werden hier gerne als Hauptzutat für sämige Suppen eingesetzt.

Puy Linsen

Puy Linsen werden neben Belugalinsen gerne für Salate verwendet – beide zählen zu den edelsten Linsensorten. Den Namen tragen sie übrigens wegen ihrer Herkunft: Die blau gesprenkelten Linsen stammen aus Le-Puy-en-Velay in Frankreich, wo sie im nährstoffreichen Vulkanboden der Auvergne gedeihen. Nur Linsen, die von dort stammen dürfen so genannt werden, andernfalls werden sie „grüne Linsen“ genannt.

Pardina Linsen

Pardina Linsen gehören zu den spanischen Linsensorten: Die vier bis fünf Millimeter grossen Linsen haben ein nussiges Aroma und behalten beim Kochen ihre Struktur. Daher werden die hell- bis rötlichbraunen Linsen gerne für Salate und Vorspeisen eingesetzt, sind aber auch ein toller Begleiter zu Fleisch und Fisch.

Und was ist Ihr liebstes Linsengericht?

Autor
VAPIANO

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