Frische , Freshness
27.07.2018

Diese Steinfrüchte sind jetzt reif!

Jetzt haben köstliche Steinfrüchte Saison! Hier kommen unsere Lieblinge:

Pflaume, Zwetschge & Reneklode

Es gibt sie in Blau, in Rot, in Gelb, in Grün, ihre Formen reichen von kugelrund bis spitz. Sie schmecken aber immer ähnlich süsssauer und so richtig nach Sommer: Pflaumen. Diese Steinfrüchte – und ihre Schwestern, die Zwetschgen und die Renekloden,– haben ab Ende Juli/ Anfang August ihren grossen Auftritt im Obstregal und auf dem Markt. Aus ihnen zaubern Sie leckeres Kompott oder einen klassischen Blechkuchen wie von Oma. Manche machen aus ihnen Dörrpflaumen, ein toller Energielieferant – und Verdauungshelfer!

 

 

Kirsche: süss & sauer

 

Süsses oder Saures! Im Falle von Kirschen sagen wir: Beides! Während Süsskirschen direkt vom Baum superlecker schmecken, lieben wir Kompott, Saft & Co. aus Sauerkirschen. Es gibt bei beiden Vertretern der Steinfrüchte sowohl hellrote als auch tiefrote Kirschen. Da hilft also nur der Geschmackstest, um sie zu unterscheiden! Übrigens: Eingelegte Kirschen sind oft Schattenmorellen. Diese Sauerkirschen tragen ihren Namen aber nicht etwa, weil sie fern der Sonne reifen. Die französische Bezeichnung für die Kirsche lautet „Chatel Morel“. Woher dieser Name stammt? Angeblich wurde die Sorte im französischen Ort Moreilles gezüchtet, genauer: im Schlossgarten des Château de Moreilles.

 

 

Himbeere

Die hätten Sie in dieser Riege nicht erwartet, oder? Himbeeren und Brombeeren gehören zu den sogenannten Sammelsteinfrüchten – hier steckt in jedem „Fruchtknubbel“ ein kleiner Kern. Die leckeren Früchte, die gerade (noch) Hochsaison haben, schmecken natürlich am allerbesten frisch vom Strauch (oder vom Markt). Sie können sie aber auch sehr gut zu Marmelade verarbeitet oder in Drinks geniessen.

 

 

Pfirsich & Nektarine

 

Schon gewusst? Der Pfirsich stammt eigentlich aus China. Sie erkennen diesen Vertreter der Steinfrüchte an seiner samtigen Haut, die einen Haarflaum hat. Die Farbe von reifen Pfirsichen reicht von Tiefgelb bis Dunkelrot, das Fleisch ist hell- bis dunkelgelb. Die sehr süss schmeckenden Pfirsiche sind in der Regel rund – seit mehreren Saisons erfreuen sich aber auch die wilden Plattpfirsiche immer grösserer Beliebtheit. Übrigens: Die Nektarine ist aus einer Mutation eines Pfirsichbaums entstanden. Sie sieht im Prinzip genauso aus wie ein Pfirsich, hat allerdings eine glatte Haut.

 

 

Aprikose

 

Was ist der Unterschied zwischen Pfirsich und Aprikose? Falls Sie sich diese Frage auch öfter stellen: Hier kommen ein paar Hinweise! Aprikosen, in Österreich auch Marillen genannt, sind viel kleiner als Pfirsiche und meistens hellgelb bis orangerot, auf der Sonnenseite sind sie rot gefleckt. Aprikosen schmecken sehr süss, sind allerdings oft etwas weniger süss und vor allem weniger saftig als Pfirsiche. Das Fruchtfleisch der Steinfrüchte erinnert ein wenig an das von Pflaumen oder Mirabellen, und hat viel weniger Fasern als das der Pfirsiche. Was Aprikosen und Pfirsiche gemeinsam haben: Die Früchte lassen sich gut einlegen oder zu Kompott verkochen, schmecken aber am allerbesten frisch vom Baum.

 

 

 

Na, welche sommerliche Delikatesse landet als Nächstes bei Ihnen im Einkaufswagen?! Übrigens, falls Sie nicht genug von Steinfrüchten bekommen: Mango, Datteln – und Oliven! – gehören auch dazu.

Autor
VAPIANO

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