Lifestyle
07.05.2018

Fitness für jeden Geschmack: Motivations-Tipps von Veronika

Veronika Pfeffer von Fitness First ist Sportwissenschaftlerin und erklärt Ihnen, warum fit werden das Beste ist, was Sie für sich und Ihren Körper tun können. Und wetten, sie überzeugt sogar die Sportmuffel und Skeptiker unter Ihnen?


Veronika, ich bin keine Sportskanone – wie überzeugst du mich, etwas für meine Fitness zu tun?

Wir bewegen uns allgemein zu wenig, die Folge sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kümmerst du dich um deine Fitness, tust du also etwas für deine Gesundheit. Deshalb kann es auch schon helfen, im Alltag mal die Treppe satt den Fahrstuhl zu nehmen, an einem Frühlingsmorgen einfach eine Haltestelle früher aus der U-Bahn zu steigen oder sich statt zum Drink auf einen Spaziergang zu treffen. Wenn du einen Fitnesstracker hast, solltest du jeden Abend auf mindestens 15000 Schritte kommen. Diese Tracker können eine Supermotivation sein!

Ok, das klingt gut. Was kann ich noch tun?

Finde als erstes raus, was dir Spass macht. Nur weil alle Freunde joggen, muss man das selber nicht auch machen. Alternativen wären Tanzen gehen im Club oder einen Zumba-Kurs ausprobieren, Inliner fahren, Schwimmen oder eine Fahrradtour machen. Auch eine Mannschaftsportart suchen, um mit Gleichgesinnten Sport zu machen oder sich im Fitness Club ein individuelles Programm erstellen lassen und Kurse zu besuchen, kann richtig motivieren.

Also gut! Denkst du ich kann bis zum Sommer richtig fit werden?

Klar, denn den ersten Schritt hast du schon gemacht: dein Ziel definiert. Um dich langfristig zu motivieren, hilft es, wenn du es auch visualisierst. Klebe ein motivierendes Bild an deinen Kühlschrank, und mache dir die Vorteile bewusst. Zum Beispiel: Dann passt mir meine Lieblingshose wieder, dann kann ich die Treckingtour machen, die ich schon immer machen wollte, dann habe ich keinen roten Kopf mehr, wenn ich mal die Treppe hochgehen muss, dann kann ich im Club bis morgens durchtanzen…. Und wichtig: Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor und setze dir kleine Etappenziele: Ich will 5 Kilometer am Stück joggen können, ich will Kreuzheben im Hot Iron Kurs mit 7,5 Kilogramm statt mit 5 Kilogramm machen können oder ich will 3 Liegestütz schaffen. Es fühlt sich toll an, wenn du das erreicht hast.

Und wie trainiere ich am besten?


Mein absoluter Tipp: Kurz und knackig trainieren, dann wird die Figur auch wieder knackiger. Hochintensives Training im Cardiobereich lässt ordentlich Kalorien verbrennen. Ausserdem steigert sich der Nachbrenneffekt, durch die hohe Intensität verbrennt der Körper in der Zeit nach dem Training viel mehr Kalorien, als wenn man keinen Sport oder Low Intensity Sport gemacht hat.

Wenn man High Intensity im Kraftbereich macht, baut man aktive Muskelmasse auf - das sind die „Fatburner“, die den ganzen Tag für uns aktiv sind.

Sollte ich auch meine Ernährung umstellen? Ich habe keine Lust, nur noch Salat zu essen!



Das ist auch gar nicht nötig. Essen ist viel zu schön um sich da einzuschränken! Achte einfach auf eine ausgewogene Ernährung und versuche dabei, Kohlenhydrate zu reduzieren. Stattdessen legst du den Fokus auf abwechslungsreiche, eiweissreiche Nahrungsmittel: Fleisch und Fisch, Käse und andere Milchprodukte, Eier. Ernährst du dich vegan, sind Sojaprodukte und Hülsenfrüchte deine Fitmacher. Eine gute Portion Eiweiss sollte bei jedem Essen dabei sein.

Warum ist denn eigentlich low-carb so gut für die Fitness?


Wenn du dich eiweissreich ernährst, nimmst du den Baustoff für deine aktiven Muskeln zu dir und es sättigt auch länger. Gleichzeitig Kohlenhydrate zu reduzieren, kann dir helfen, Fett zu verbrennen.

Man kann Kohlenhydrate mit Papier und Fett mit Briketts vergleichen: Papier brennt schnell und kurz, Briketts brauchen länger bis sie entfacht sind und brennen dann aber auch länger. Und wenn da viele Kohlenhydrate zur Verfügung stehen, verbrennt der Körper lieber diese, statt an die Fettreserven zu gehen.

Danke dir Veronika, das sind richtig gute Tipps! Wir starten durch und freuen uns, dass gerade jetzt die #vegitalian low-carb-Specials bei Vapaino auf der Karte stehen!

Autor
Vapiano Redaktion

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