Tricks & Tipps
09.04.2018

Kitchenhacks: 5 nützliche Hausmittel und Küchen-Tipps von Oma

Hausmittel von Oma funktionieren auch heute noch am besten. Die besten Kitchenhacks aus Grossmutters Zeiten sammeln wir hier von A wie Angebranntes bis Z wie Zitrone.

Angebranntes im Topf reinigen

 

Es passiert den besten Köchen: Das Essen ist fest am Boden des Topfs angebrannt. Wer schon vor dem Kochen den Topf kalt ausspült und nicht abtrocknet, kann das Anbrennen verhindern. Ist es aber schon zu spät, muss erstmal das angebrannte Essen aus dem Topf gerettet werden. Dabei ist wichtig, nicht umzurühren und die schwarzen Stellen im Topf zu lassen. Das noch geniessbare Essen kann in einem frischen Topf weitergekocht werden. Den Topf mit den angebrannten Resten sollten Sie dann nochmal auf den heissen Herd stellen. Etwas Waschpulver, Backpulver, Zwiebelscheiben oder Zitronensaft dazu, aufkochen und einwirken lassen. Nach ein paar Minuten löst sich das Angebrannte leichter vom Boden und der Topf kann problemlos mit einem Schwamm gereinigt werden.

 


Flecken entfernen

 

Zu Grossmutters Zeiten wurden viele Flecken mit Benzin behandelt. Fettflecken auf Kleidung zum Beispiel bügelte man mit einem Löschpapier und etwas Benzin, das das Fett aufsaugen sollte. Heute haben wir chemische Fertig-Lösungen dafür. Wer trotzdem auf das altbewährte Reinigungsbenzin zurückgreifen will, bekommt es in jeder gut sortierten Apotheke. Auch Speisestärke und Schuppenshampoo helfen gegen unerwünschte Flecken auf den Lieblingsklamotten.Rotweinflecken bekommen Grossmütter in Spe am besten mit Salz oder Zitronensaft aus Textilien heraus. Bei robusten Stoffen bestreut man den Fleck mit Salz und taucht den Zipfel in kochendes Wasser. Ist der Fleck auf sensiblerem Stoff, beträufelt man ihn sanft mit Zitronensaft und wäscht ihn mit warmem Seifenwasser aus.

 


Richtig mit einem Gasherd kochen

 

Auf einem Gasherd kocht es sich deutlich schneller als auf Elektro-Herden. Die Vorteile können allerdings erst dann richtig ausgenutzt werden, wenn man auch mit damit umzugehen weiss. Auch wenn Sie zu Hause keinen Gasherd haben, kennen Sie die blauen Flammen vielleicht aus dem Urlaub im Ferienhaus oder vom Camping. Grossmutters Tipps zum Kochen mit Gas verhindern verkohlte Speisen und verschwendete Lebensmittel. Als Grundregel sollte die Flamme nie grösser als der Topfboden sein, zum „Ankochen“ stellt man die Flamme erstmal gross ein, sobald das Essen kocht oder warm genug ist, reguliert man die Flamme auf eine kleinere Stufe. Beim Backen kommen niedrige Kuchen auf die höchste Schiene, hohe Kuchen auf die niedrigste Schiene und Braten in die Mitte. Dann können Sie es sich schmecken lassen!

 


Kochgerüche loswerden

Bei den fettreichen Speisen, die Oma in den 50ern kredenzte, roch es in Küchen oft nach dem zubereiteten Essen. Damit Kochgerüche nicht in der Küche hängen bleiben, nutzten die Hausfrauen von damals schon allerlei nützliche Hausmittel. Das einfachste ist ein kurzer gründlicher Durchzug: Alle Fenster auf für fünf Minuten und schon verschwinden die Gerüchte von selbst. Hängen sie allerdings hartnäckiger in der Küche, stellte Oma einen Topf auf die Herdplatte und liess etwas Essig verdampfen. Auch gegen Rauchgeruch hilft Essig in Wasser aufgelöst, um das Nikotin in der Luft zu binden.  Weitere dufte Tipps sind Orangenschalen auf der noch heißen Herdplatte oder ein Teller voll Kaffeepulver, um den Kochgeruch mit angenehmeren Düften zu verdrängen.

 



Zitronen als Multi-Hausmittel

Das Wundermittel aus Grossmutters Küche heisst: Zitrone. Um das meiste aus ihnen heraus zu bekommen, wärmt man die gelben Zitrusfrüchte etwas an und knetet sie gut durch. Beim Auspressen gewinnen Sie so noch mehr Zitronensaft. Aufgeschnittene Zitronen halten sich länger, wenn man sie mit der Schnittfläche in Essig stellt. Zitronen bringen allerlei Nutzen in den Haushalt: Die Schale verfeinert Backwerke, der Saft macht simples Wasser zu leckerer Limonade oder entfernt Flecken, und die Säure der Frucht löst Kalkablagerungen am Wasserhahn oder im Wasserkocher. Selbst in der Kosmetik verwendete Oma die Zitrone als wirksames Hausmittel zum Aufhellen der Haare oder Glätten der Haut. Da versteht man noch besser, warum es heisst: Sauer macht lustig.

Autor
Vapiano Redaktion

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