Frische
16.02.2018

Fenchel – der kann noch mehr als Tee

Bei Fenchel denken Sie an Tee gegen Bauchweh? Das ist nicht falsch, aber die knackige Knolle kann noch viel mehr. Wir verraten Ihnen, was Sie mit dem Gemüse noch alles machen können.

Fest, weiss und glatt sind frische Fenchelknollen, wenn Sie sie im Handel sehen, das lange grüne Kraut ist meistens bis auf wenige Zentimeter zurückgestutzt, so dass am oberen Ende häufig nur noch die Stilansätze oder einige kleine Triebe zu sehen sind. Sollten Sie aber Fenchel mit Kraut finden, greifen Sie zu, denn die zarten Triebe eignen sich gut zum Würzen und schmecken ähnlich wie Dill.
 
Der Verwendung des Fenchels als Tee, die wohl jeder kennt, mindestens aber alle Mamas unterIhnen , bezieht sich auf die Samen. Sie enthalten ätherische Öle, und als Tee aufgegossen können sie Krämpfe lösen und im Verdauungstrakt lindernd wirken, ähnlich wie die botanischen Verwandten, Anis und Kümmel.
Deshalb war Fenchel schon im Mittelalter als Heilpflanze bekannt. Ursprünglich kommt die schmackhafte Knolle aus dem Mittelmeerraum, wo man immer noch wilden Fenchel finden kann. Die Pflanze wächst in warmem Klima mehrere Meter hoch und bildet dabei sehr dekorative Doldenblüten.

Die Knolle hat‘s in sich
 
Auch die Fenchelknolle hat ein unverwechselbar würziges Aroma, welches Sie intensiv schmecken können, wenn Sie das Gemüse roh verzehren. Durch seine feste, knackige Struktur eignet sich Fenchel gut als Fingerfood. Mit seiner crunchy Konsistenz und seinem unverwechselbaren Aroma kann er durchaus auch mal bei einem Filmabend die Chips ersetzen – in bester Gesellschaft mit leckeren Dips, versteht sich!
 
Auch einen frischen Salat kann roher Fenchel aufpeppen, dafür sollte er mit einem scharfen Messer fein geschnitten werden.
Wem der Geschmack zu streng ist, sollte dem Fenchel unbedingt noch eine Chance geben, denn wenn Sie ihn dünsten, kochen oder überbacken, zeigt er seine edle Seite und schmeckt dezenter und sehr zart. Auch in Suppen oder Wok-Gerichten ist Fenchel ein gern gesehener Aromageber.

Autor
Vapiano-Redaktion

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