Lifestyle
07.02.2017

5 Fragen an Instagramer, die wir lieben: Denise von Foodlovin'

Sie hat eine Leidenschaft für gutes Essen und setzt dieses auch noch optisch gekonnt in Szene: Instagramerin und Bloggerin Denise von Foodlovin’. Erfahren Sie hier, woher sie ihre Inspiration nimmt.

Ihr ganzes Leben dreht sich ums Essen – so beschreibt Denise es auf ihrem Blog Foodlovin’. Wenn sie nicht gerade als Foodstylistin Lebensmittel für die Kamera aufhübscht, ist sie ständig auf der Suche nach neuen, leckeren Rezepten und kulinarischen Geheimtipps. Im Interview verrät sie, woher sie ihre Inspiration nimmt und was für sie gutes Foodstyling ausmacht.

Liebe Denise, auf deinem Blog veröffentlichst du fast täglich leckere Rezepte von süßen Naschereien bis hin zu herzhaften Hauptspeisen. Woher nimmst du deine Inspiration?

 

Inspiration finde ich eigentlich fast überall. Manchmal ist es ein Gericht, das ich auf Reisen irgendwo gegessen habe und das mich zu einem Rezept inspiriert. Manchmal ist es nur eine einzige Zutat, die gerade Saison hat, wie Grünkohl oder Rhabarber. Ein Spaziergang über den Markt inspiriert mich genauso wie die Speisekarte eines guten Restaurants.

Welches ist deine Lieblings-Kreation, die du immer und immer wieder zubereitest?

 

Muss ich mich für eine entscheiden? Im Grunde sind das alltägliche Sachen wie meine knusprigen Süßkartoffel Pommes oder mein Konfettisalat  und zum Frühstück meine Berry Bowl.

Beim ersten Blick auf deinen Instagram-Channel sieht man sofort, dass du deine Gerichte mit viel Liebe zum Detail fotografierst. Stichwort: Foodstyling. Was ist das eigentlich?

 

Da muss man immer ein bisschen unterscheiden.

Im Grunde bedeutet Foodstyling „Essen für die Kamera schön machen“. In der Werbung geht es darum, ein Produkt möglichst perfekt und makellos in Szene zu setzen. Da muss man als Foodstylist sehr genau arbeiten und auch mal in die Trickkiste greifen.

Auf Blogs und in Zeitschriften geht es natürlicher zu. Hier geht es darum, ein Rezept möglichst lecker aussehen zu lassen und so appetitlich darzustellen, dass der Leser es am liebsten sofort probieren oder nachkochen möchte. Bei den Fotos für meinen Blog und meinen Instagram-Channel geht es aber noch um viel mehr. Da möchte ich eine bestimmte Stimmung erschaffen und arbeite viel mit Requisiten, wie schönen Tellern, frischen Blumen und Zutaten.

Du hast deine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sowohl beruflich als auch privat dreht sich bei dir viel um das Thema Essen, Kochen & Co. Kann man da beim Besuch seines Lieblingsrestaurants eigentlich noch abschalten und einfach genießen oder schwirrt dir sofort die nächste Idee durch den Kopf?

 

Ich versuche bewusst darauf zu achten, mir Restaurantbesuche als etwas Besonderes zu bewahren. Ich bin auf jeden Fall kein einfacher Restaurant-Gast, leider. Was ich aber immer zu schätzen weiß ist, wenn jemand für mich kocht. 

 

Hin und wieder gehst du in unterschiedlichen Städten auf „Foodietrips“. In welcher Stadt hat’s dir bisher am besten geschmeckt?

 

Ganz klar: Los Angeles. Und ich spreche hier nicht von Burgern und Pommes. 

In keiner anderen Stadt habe ich so viele kreative und gesunde Restaurants entdeckt. Ob vegan mexikanisch, frisches Seafood oder kreative Rohkost-Küche – Los Angeles trifft einfach genau meinen Geschmack!

 

 

Vielen Dank für das Interview, liebe Denise. Wir werden uns auf jeden Fall weiterhin von deinen tollen Food-Kreationen bei Instagram inspirieren lassen.

Autor
Vapiano-Redaktion

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