Frische
15.12.2017

Oh, wie das duftet: Unsere liebsten Weihnachtsgewürze

Lebkuchen, Glühwein, Punsch und würziger Tee – Weihnachten liegt in der Luft. Und das liegt vor allem an den leckeren Weihnachtsgewürzen, die wir besonders lieben. Aber welches Gewürz passt wozu?

Zimt – würzige Stangen



Was wäre Weihnachten ohne Zimtsterne? Zimt gehört einfach in die Winterküche, denn es passt sowohl zu süssen, als auch zu deftigen Speisen und gibt jedem Winterdrink eine unverwechselbare Note. Etwa zwei Drittel des Zimtes kommt aus Indonesien, und wenn wir von dem Weihnachtsgewürz sprechen, meinen wir eigentlich die innere Rinde des Zimtbaumes. Fragen Sie also im Fachhandel nach Zimtstangen, erhalten Sie die zu kleinen Rollen getrocknete Baumrinde. Diese können Sie dann zum Beispiel im Glühwein mit erhitzen. Natürlich gibt es Zimt auch zu feinem Pulver gemahlen. Eine Prise von diesem Weihnachtsgewürz auf dem Apfelkuchen oder Bratapfel, auf Pfannkuchen oder Waffeln und natürlich auf dem morgendlichen Cappucino sorgt garantiert dafür, dass Sie in Weihnachtsstimmung kommen!
 
 
Muskatnuss ist ein Muss
 


Die Muskatnuss hat mit ihrem kräftig-warmen Aroma auf jeden Fall das Zeug zum Weihnachtsgewürz.
Die Nuss des Muskatbaumes wächst in Südostasien und muss nach der Ernte erstmal sechs bis acht Wochen trocknen, bis die äussere Schale die harten kleinen Würznüsse freigibt. Fein gemahlen gibt es sie im Handel, aber unsere Empfehlung ist es, lieber die ganze Nuss nach Bedarf frisch zu reiben, so erhalten Sie ein noch intensiveres Aroma. Eine Prise davon im Stollen oder Lebkuchen schmeckt nach Weihnachten. Zu Kohl- und Kartoffelgerichten passt die kleine Nuss übrigens das ganze Jahr über.
 
 
Gewürznelken – kleine Kraftknospen
 


Die kleinen dunkelbraunen Blütenknospen des Nelkenbaumes haben es in sich. Als Weihnachtsgewürz lieben wir die Nelken besonders wegen ihrer dekorativen Wirkung, wenn sie Orangen und Mandarinen verzieren. Nelkenbäume wachsen ebenfalls in Südostasien und können über 100 Jahre alt werden. Nelken kocht man am besten mit im Tee oder Punsch, wo sie ihr würziges Aroma freisetzen und dann herausgefischt werden. Auch in kräftigen Gemüsesuppen oder bei Bratenrezepten haben Nelken ihren Auftritt.
 
 
Ingwer – die scharfe Knolle
 


Ein heisser Lebkuchen Latte und frisch gebackener Lebkuchen gehören zu unseren liebsten Weihnachtssnacks. Um diese Leckereien zu zaubern, brauchen Sie ein weiteres fantastisches Weihnachtsgewürz: Ingwer. Bei Ingwer handelt es sich um eine feurige Knolle mit rauer, beiger Schale und hartem, saftigem und gelbem Fleisch. Der süsslich-scharfe Geschmack von frischem Ingwer passt ganz hervorragend zu süssen und pikanten Gerichten. Die getrocknete Bodenwurzel der Knolle ist übrigens um einiges stärker. Sie können das Weihnachtsgewürz auch in eingelegter Variante kaufen – die Knolle wird dafür in Zuckersirup eingelegt und kandiert.


 
Ein echter Star: Sternanis



Sternanis sieht sogar aus wie ein waschechtes Weihnachtsgewürz! Diese niedlichen Sterne mit sechs oder acht Spitzen sind die Samenkapseln der Frucht der Illicium verum Pflanze, die im Südwesten Chinas wächst. Bevor die Kapseln als Gewürz in Ihre Küche einziehen, müssen sie geröstet werden – daher erhalten sie übrigens auch ihre dunkelbraune Farbe. Jede Samenkapsel enthält sechs bis acht Samen. Im Gegensatz zu anderen Weihnachtsgewürzen enthalten nicht nur die Samen, sondern auch die Kapseln den süssen Geschmack nach Anis – Sie können sie also im Ganzen verwenden. Sternanis macht sich besonders gut im Glühwein – vor dem Servieren solltet ihr das Getränk allerdings durch ein Sieb laufen lassen, die Samenkapseln eignen sich nämlich nicht zum Verzehr.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren der Weihnachtsgewürze!

Autor
Vapiano-Redaktion

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