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02.08.2017

Was ist Sorbet und was ist Parfait: Definitionen & Unterschiede

Kühler Genuss ist nicht gleich kühler Genuss – denn was ist Sorbet und was ist Parfait? Ob es sich bei den beiden Leckereien überhaupt um Eiscreme handelt und mehr Wissenswertes lesen Sie hier.

Was ist Sorbet?

Wenn Sie ein Sorbet bestellen, können Sie davon ausgehen, ein milch- und sahnefreies Produkt zu erhalten – oder anders gesagt: ein Wassereis. 25% Fruchtanteil sollten enthalten sein, eine Ausnahme gilt bei Zitrusfrüchten. Da genügen 15% um ein intensives Aroma zu erzeugen. Fruchtsaft, Zucker oder Sirup und Wasser werden unter ständigem Rühren gefroren – so entsteht die typische leichte, crunchig-wässrige Konsistenz. Die Veganer unter Ihnen sollten dennoch die Inhaltsstoffe checken, denn traditionell kann dem Sorbet auch Eischnee beigemischt werden. Serviert wird Sorbet pur und häufig im Glas, da es schnell schmilzt. Violá – die Frage „Was ist Sorbet?“ wäre also schon mal geklärt!


Was ist Parfait?

Wenn Sie dieses Wort auf der Dessert-Karte finden und sich fragen: „Was ist Parfait?“, können Sie in jedem Fall eine süsse und cremige Versuchung erwarten. In der Küchensprache bezeichnet Parfait übrigens eine halbgefrorene feste Masse, die nicht unbedingt süss sein muss. Für ein Parfait werden die Zutaten zuerst gründlich vermengt, in eine glatte Form gegossen und erst dann gekühlt. So entsteht eine glatte feste Masse, die bei perfekter Herstellung sogar in Scheiben geschnitten werden kann. Als Basis enthält ein Parfait Eigelb und meist auch Schlagsahne oder Eischnee, ausserdem natürlich Zucker und leckere Geschmacksgeber wie Vanille, Fruchtmark oder auch Likör. Serviert wird ein Parfait meist mit Minzblättern, Beeren oder mit Fruchtscheiben dekoriert.
 

Eiscreme

Eiscreme oder Cremeeis enthält immer Milch und meist auch Sahne – sei es von der Kuh oder aus der Sojabohne – ausserdem häufig Eigelb oder Vollei. Damit die Zutaten schön gleichmässig und luftig vermengt werden, muss Eiscreme unter ständigem Rühren gefroren werden. Anders als beim Sorbet will man hier keine Eiskristalle, sondern eine cremige Konsistenz. Wer sich an Eigenkreationen versuchen will, braucht also eine Eismaschine. Dann ist aber auch so ziemlich alles möglich – wie die bizarren Eissorten an großstädtischen Eisdielen im Sommer zeigen.

Angeblich hat schon Alexander der Grosse gerne Speiseeis gegessen. Die Herstellung war damals denkbar aufwändiger als heute, weil das echte Eis zum Kühlen vom Gletscher aus den mazedonischen Bergen geholt und in gefrorenem Zustand in seinen Palast gebracht werden musste. Zum Glück kommen wir heute einfacher an Sorbet, Parfait und Eiscreme.

Autor
Vapiano Redaktion

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