Tricks & Tipps
10.08.2017

Sternschnuppennacht – so wird sie richtig schön!

Die Chance auf eine unvergessliche Sternschnuppennacht haben Sie am späten Abend des 12. August. Mit Picknick, Lagerfeuer und Wolldecken können Sie sich mit etwas Glück eine ganze Menge wünschen! Und über das Naturschauspiel fachsimpeln – mit diesen Infos!

Um die Sternschnuppen gut sehen zu können braucht es klare Sicht. Für gutes Wetter können Sie außer Daumen drücken zwar nichts tun, aber Ort und Zeit für Ihre Sternschnuppennacht sollten Sie mit Bedacht wählen. Mitten in der Stadt ist der Himmel viel zu hell, fahren Sie deshalb lieber aufs Land und suchen Sie sich einen ruhigen Platz mit freiem Blick auf den nördlichen Himmel. Die Sonne geht etwa um 20:30 Uhr unter, und bevor der Mond gegen 23 Uhr aufgeht, ist Ihre Top-Sternschnuppenzeit!

Um diese Uhrzeit kühlt sich die Luft selbst in lauen Sommernächten immer ein paar Grad ab, denken Sie also daran, Wolldecken oder Isomatten mitzunehmen, dann können Sie sich ganz entspannt auf dem Rücken liegen oder an einem Seeufer sitzen und die Sternschnuppennacht geniessen. Auch Mückenspray sollten Sie dabeihaben. Ein Picknick unter Sternen mit Antipasti und einem kühlen Weißwein lässt sich ganz einfach einrichten, denn zum Glück gibt es ja unseren TakeAway-Service.

Sternschnuppennacht am Lagerfeuer
Wollen Sie Ihre Sternschnuppennacht mit einem Lagerfeuer ergänzen? Dann vergessen Sie Grillanzünder und trockenes Papier nicht, denn selbst wer früher bei den Pfadfindern war, freut sich über ein wenig Starthilfe, wenn es darum geht, aus einem Haufen Reisig ein Feuer zu machen. Informieren Sie sich vorher über Waldbrandgefahr und sorgen Sie dafür, dass Ihr Feuer sicher ist. Bei starkem Wind bleiben die Streichhölzer lieber in der Tasche. Ein Feuerkorb oder Grill als Basis ist eine gute Idee, denn so bekommen die Flammen Luft und brennen gleichmäßig.

Was ist eigentlich genau eine Sternschnuppe?
Die Sternschnuppen um die es hier geht, werden Perseiden genannt, weil sie aus der Stelle am Himmel kommen, an der das Sternenbild des Perseus steht. Ein Komet mit dem putzigen Namen 109P/Swift-Tuttle kommt jedes Jahr im August auf seiner Umlaufbahn um die Sonne der Erde so nah, dass die Meteore, die er absondert, in der Erdatmosphäre verglühen – wir sehen sie als glühende Lichter während der Sternschnuppennacht.

Und hier noch ein Fun Fact für die Sheldon Coopers unter Ihnen: Meteore, auch Meteoroiden genannt, sind nicht das gleich wie Meteoriten! Letztere sind große Gesteinsbrocken, die nicht vollständig verglühen, sondern tatsächlich auf der Erdoberfläche landen und dabei einen Krater entstehen lassen. Meteore dagegen können Sie sich vorstellen wie ganz kleine Kiesel oder Sandkörner, die bis zu 70 km pro Sekunde schnell sind, wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten. Die Reibungsenergie lässt sie innerhalb weniger Sekunden vollständig verglühen. Das Gleiche passiert allerdings auch mit Weltraum-Schrott – herumfliegende Teile alter Satelliten geraten ebenso hin und wieder in die Erdatmosphäre und sehen für uns genauso aus wie Sternschnuppen. Wir finden: Wünsche von Schrott-Schnuppen gehen auch in Erfüllung!

Sollte es an diesem Wochenende nicht klappen mit der Sternschnuppennacht, seien Sie nicht traurig. Die Meteorschauer erscheinen das ganze Jahr über, denn es gibt verschiedene Kometen, deren ‚Sternenstaub’ wir sehen können.

Autor
Vapiano Redaktion

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